Mittwoch, 26. April 2017

FAR OFF - neue Kunstmesse in Köln

Ein Highlight der FAR OFF: Das Projekt LOVE PRO TOTO. Foto: Volker Hildebrandt

FAR OFF Messe für Gegenwartskunst, 27. April bis 30. April Marienstrasse, 50825 Köln, Eingang Venloer Str. 476 / Ecke Leyendecker Straße, U-Bahn: Leyendecker Straße Internet: http://faroff.de/

Open / Öffnungszeiten:
Donnerstag, 27.4. 16 - 20 Uhr Private View
20 - 23 Uhr Eröffnung
Freitag, 28.4. 16 - 23 Uhr
Samstag, 29.4. 16 - 23 Uhr
Sonntag, 30.4. 15 - 20 Uhr

FAR OFF ist die junge Kunstmesse für zeitgenössische Kunst, Installation, zeitbasierte Medien, Performance und Sound Art in Köln. Es ist auch der Treffpunkt für Künstler, Kuratoren, Sammler und ein interessiertes Publikum. FAR OFF präsentiert rund 20 Galerien und Projekträume und ein umfangreiches Rahmenprogramm, mit Black Box, Bühne und einer Ausstellungsfläche für eine Gruppenausstellung.

Die Veranstaltung findet in einer alten Aufzugfabrik in der Marienstraße, Köln Ehrenfeld statt. Wir konzentrieren uns darauf, junge, inspirierende und professionell arbeitende Künstler zusammen mit den teilnehmenden Galerien und Kunsträumen zu zeigen.

Ebenfalls sehr zu empfehlen, das bei FAR OFF vorgestellte Projekt LOVE PRO TOTO von Volker Hildebrandt: https://www.loveprototo.com/

Mittwoch, 12. April 2017

John Grisham: Bestechung

Abbildung: Heyne

John Grisham "Bestechung", Heyne Verlag, 448 Seiten, 22,99 EUR, ISBN 978-3-453-27033-6    Wir erwarten von unseren Richtern, dass sie ehrlich und weise handeln. Ihre Integrität und Neutralität sind das Fundament, auf dem unser Rechtssystem ruht. Wir vertrauen darauf, dass sie für faire Prozesse sorgen, Verbrecher bestrafen und eine geordnete Gerichtsbarkeit garantieren. Doch was passiert, wenn sich ein Richter bestechen lässt? Lacy Stoltz, Anwältin bei der Rechtsaufsichtsbehörde in Florida, wird mit einem Fall richterlichen Fehlverhaltens konfrontiert, der jede Vorstellungskraft übersteigt. Ein Richter soll über viele Jahre hinweg Bestechungsgelder in schier unglaublicher Höhe angenommen haben. Lacy Stoltz will dem ein Ende setzen und nimmt die Ermittlungen auf. Eins wird schnell klar: Dieser Fall ist hochgefährlich. Doch Lacy Stoltz ahnt nicht, dass er auch tödlich enden könnte.
Köllefornia informiert: John Grisham hat 30 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Die Grausamen

Abbildung: Droemer

John Katzenbach "Die Grausamen", Droemer Verlag, 576 Seiten, 16,99 EUR, ISBN 978-3-426-30603-1    Eigentlich sollte es nur ein kurzer Weg sein. Wie immer. Unzählige Male schon ist die dreizehnjährige Tessa Gibson in dem noblen Vorort, in dem sie lebt, von ihrer besten Freundin nach Hause gelaufen. Doch in dieser Herbstnacht kommt sie dort nicht an, verschwindet spurlos, wie vom Erdboden verschluckt. Die Stadt ist schockiert, Angst breitet sich aus, Tessas Familie zerbricht – der Fall wird nie aufgeklärt. Zwanzig Jahre später werden zwei abgehalfterte Ermittler auf den Fall angesetzt. Gabriel („Gabe") ist Alkoholiker, traumatisiert von einer Familientragödie. Marta, eine ehemalige Drogenfahnderin, hat bei der Verfolgung eines Dealers versehentlich ihren Partner erschossen. Die beiden stoßen auf eine bislang unentdeckte Spur: Kurz nach Tessas Verschwinden ereigneten sich vier brutale Morde an jungen Männern, und offenbar besteht eine Verbindung zwischen diesen Verbrechen. Bei ihren Nachforschungen wird schnell klar, dass die Polizeiführung keinerlei Interesse an der Wahrheit hat. Wer nachbohrt, spielt mit seinem Leben. Und das gilt nicht zuletzt für Gabe and Marta.
Köllefornia informiert: John Katzenbach, geboren 1950, war ursprünglich Gerichtsreporter für den Miami Herald und die Miami News. Bei Droemer Knaur sind inzwischen zahlreiche Kriminalromane von ihm erschienen, darunter die Bestseller "Die Anstalt", "Der Patient", "Der Professor" und "Der Psychiater". Zweimal war Katzenbach für den Edgar Award nominiert. Er lebt mit seiner Familie in Amherst im Westen des US-Bundesstaates Massachusetts.

Des Menschen Wolf

Abbildung: Tropen

Apostolos Doxiadis "Des Menschen Wolf", Tropen Verlag, 320 Seiten, 22,- EUR, ISBN 978-3-608-50157-5    Al, Nick und Leo Frank sind sich keiner Schuld bewusst. Doch der vom Tode gezeichnete Mafiaboss nimmt seine Rache ernst: Er setzt einen Profikiller auf die drei Brüder an, der sie umbringen soll, sobald sie 42 Jahre alt sind. Während Al sich durch Reichtum zu schützen sucht, flüchtet Nick in den Glamour von Hollywood, um sich unverwundbar zu machen. Nur der jüngste Bruder Leo ist noch zu klein, um von dem Fluch zu erfahren, und führt zunächst ein unbeschwertes Leben. Aber auch für den Profikiller stellt sich die Frage, wie er leben soll, bis seine Opfer ihr entsprechendes Alter erreicht haben.
Köllefornia informiert: Apostolos Doxiadis, geboren 1953 in Brisbane, wuchs in Griechenland auf und begann im Alter von 15 Jahren an der Columbia University in New York Mathematik zu studieren. Nach dem Studium kehrte er nach Griechenland zurück und arbeitet seither als Autor, Filmemacher und Theaterregisseur. Seine Graphic Novel LOGICOMIX über die Geschichte der modernen Logik wurde mit zahlreichen Preisen bedacht und war ein Nr.1-New-York-Times-Graphic-Books-Bestseller. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Athen.

Textile Materia­lien in der zeitge­nös­si­schen Kunst

Titel: "Anna Blume", Mixed Media, 2016, 4-teilig, ca. 120 x 100 cm

Eigentlich habe ich mich nie für textile Kunst interessiert, wenn ich mir das so recht überlege. Klar sind mir Arbeiten berühmter Künstler begegnet, die sich bei der einen oder anderen Arbeit mit Stoff beschäftigten. Darunter war ein riesiger gestrickter Pullover von Erwin Wurm, der eine große Wand in einem Bonner Museum bedeckte. Ein realistisches gestricktes Buffet, das so echt aussah, das ich fast zugebissen hätte, begegnete mir in der Villa Zanders, Bergisch Gladbach. Aber das sich ein Künstler ausschließlich mit diesem Material beschäftigt, wurde mir erst richtig bewusst, als ich die Werke von Martina Unterharnscheidt entdeckte.

In der beschaulichen Eifel, im kleinen Örtchen Effelsberg, lebt und arbeitet die begnadete bildende Künstlerin, die sich hauptsächlich dem Textil als Gestaltungsmittel widmet. Sie macht in einem eigenen Ausstellungsraum permanente Ausstellungen und fertigt in ihrem Atelier ihre weichen soften genähten Objekte.


"Ich muss noch Kuchen backen", Mixed Media - Stoff, Acryl, Wachs, 2017

Dass Martina Unterharnscheidt sich diesem Material und nicht dem traditionellen Tafelbild verschrieben hat, ist wohl der Tatsache gezollt, dass die Vollblutkünstlerin voll in ihrem Element ist, wenn es um die unterschiedlichsten Stoffe geht. Sie verändert sie, zerreißt, schneidet, näht oder verknotet sie zu völligen neuen Sinnerlebnissen. Es liegt ihr im Blut, wenn sie sich wie eine abstrakte Malerin mit Farbe, selbst mit Knöpfen, Bändern und das Färben beschäftigt. Unterharnscheidt liefert neue Ideen aus alten sowie neuen Materialien. Aus getragenen Kleidern und bunten Stoffen entstehen Kunstwerke, die dem Betrachter viel Neues offenbaren.

Die offene Art und Kontaktfreudigkeit zu ihren Mitmenschen, ihre Neugierde andere Länder zu erforschen, ihr handwerkliches Können machen sie zu einer interessanten Künstlerin. Wenn andere Artisten nur sporadisch zu Stoffliches greifen, legt sie mittlerweile ein riesiges Konvolut der verschiedensten Schaffensphasen vor. Eine stoffvernarrte kreative Frau eben, die dem Kunstbetrachter andere als die üblichen Sehweisen abverlangt. Lassen Sie sich unbedingt darauf ein, es lohnt sich allemal. Es sind Stoffe, aus denen Martinas Träume wahr werden. 

                                    (Text: H.T., Fotos: Dr. Martin Woerner)

Mehr Informationen finden Sie auf ihrer Homepage: www.martina.unterharnscheidt.com

Das neue Album des US-Amerikaners Trevor Anderies - Samsara

Abbildung: Personality Records

Trevor Anderies "Samsara", Personality Records    Mit Samsara ist ein äußert intensives und gehaltvolles Jazzalbum entstanden. Nicht nur durch die internationalität der musikalischen Akteure auch durch das starke inhaltliche Thema zeigt sich hier eine Produktion auf dem absoluten Sate of the Art. Trevor Anderies und sein europäisches Quartett brillieren auf dem Jazzparkett und versuchen somit auch auf dem europäischen Musikmarkt Fuß zu fassen.

Samsara – Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff „beständiges Wandern“ und bezeichnet hierbei den immerwährenden Zyklus des Seins. Den Kreislauf von Leben und Tot, Wiedergeburt bzw. Reinkarnation. Eine Glaubensweise, welche tief im Hinduismus und Budismus verankert ist. Es sind Fragen mit welchen sich jeder Mensch auseinandersetzt, Glaubenssätze die auf Erfahrungen und Erlebnisse im eigenen Leben zurück zu führen sind und somit jedes Lebewesen betreffen. Egal ob Mensch, Tier oder Pflanze, der Samsara Kreislauf begleitet uns alltäglich.

Der im US-amerikanischen Los Angeles lebende Drummer und Komponist Trevor Anderies wuchs mit den Lehren des Buddhismus auf und verarbeitet diese auch musikalisch in seinen Werken. „In meiner Musik geht es darum sich mit der Welt zu erden, außerhalb von Zeit und Raum. Zum einen das Bewusstsein über die gemeinsame Verbindung mit der gesamten Umwelt, zum anderen die besonderen Erfahrungen im Laufe des Lebens, sowie der Schönheit, Einzigartigkeit und dem Wert eines jeden Lebewesens“, beschreibt er selbst.


Gemeinsam mit seinem europäischen Quartett zeigt die Formation auf dem neuen Album Samsara wie international und zeitgenössisch das uralte Thema von Leben und Tot verarbeitet werden kann. Es beginnt eine mystisch- musikalische Reise in das Unerwartet, wobei Anderies als Bandleader immer wieder mit schönen Solis heraussticht, seinen Kollegen aber niemals den Raum zur freien musikalischen Entfaltung streitig macht. Eine Mischung aus klassischem Jazz, freier Improvisation, Rock und World Music und ebenso ein Beweis für die Qualität des amerikanischen Jazz im 21. Jahrhundert. Jeder seiner Bandkollegen ist selbst Bandleader und kann auf langjährige Erfahrung zurückblicken. Der deutsche Johannes Müller am Saxophon, welcher selbst erst vor kurzem auf personality records released hat, Christian Pabst aus den Niederlanden am Piano und Gautier Laurent aus Frankreich am Bass. Ein musikalisches Projekt wie es internationaler nicht sein könnte.


Auch in jedem der neun Tracks setzt sich Anderies mit dem übergeordneten Thema Samsara auseinander. Es geht um Einflüsse und Wegbegleiter die den Drummer geprägt haben oder Fragen mit denen er sich schon oftmals auseinander setzten musste. Der Eröffnungstrack Romaine’s Hang ist eine Hommage an den alten Schlagzeuglehrer von Anderies. Sein großer Mentor und guter Freund. Mit Loss Of A Tooth spielt er auf die Banalität eines verlorenen Zahnes an, was aber als übergeordneter Gedanke verstanden werden soll, welcher den Kreislauf des Lebens symbolisiert. Zealot greift einen unangenehmen Aspekt des Lebens auf. Menschen die glauben nur deren Sichtweise auf die Welt wäre die optimale, müssen lernen durch einen positiven Dialog auch andere Glaubenssätze zuzulassen. Scolastica ist ein Begriff aus der Novelle Finnegans Wake von James Joyce. Ein Buch ohne Anfang und Ende, welches ein ähnliches Gefühl wie Samsara schafft. Mit Broken Shadows und I Mean You präsentiert der Bandleader ebenfalls zwei Hommagen eine Musiker die eine wichtige Rolle in seinem Leben spielten. Der französische Titel Vous Etes Swing beschreibt die Lebensfreunde, das Lachen und die Liebe mit welcher alle Entscheidungen im Leben getroffen werden sollten. Ein Gedicht des Philosophen Rumi aus dem 13. Jahrhundert liefert die Vorlage zu A Stone I Died. Ein schöner Abschluss und weitere Grundsatz des Gelehrten Nichiren: Auf jeden Winter folgt ein Frühling, in jedem Jahr und niemals wird der Herbst auf den Winter folgen.

Thomas Siffling und seine neue CD "Flow"

Abbildung: JAZZNARTS RECORDS

JAZZNARTS RECORDS präsentiert "Flow" von Thomas Siffling.    Nach Siegbert A. Warwitz ist das „Urbild des Menschen im Flow [...] das spielende Kind, das sich im glückseligen Zustand des Bei-sich-Seins befindet“. Weiter gefasst entspricht dies einem Zustand der völligen aber auch mühelosen Konzentration. Vor allem Musiker kennen dieses Flow-Gefühl, ein tiefes Eintauchen, gar Hineinfallen in die eigene Kunst, den Rhythmus und die Klangwelt. Es entstehen Energie, Ekstase und eine neue musikalische Ebene der Wahrnehmung und Verarbeitung. Dies geschieht weder auf eine anstrengende noch bedrückende Art und Weise, es geschieht spiele-risch, in einem Fluss, als ob es natürlicher nicht sein könnte. Der Künstler spielt und nähert sich somit im absoluten bzw. sogar kindlichen Ursprung an das Menschsein. Schon Friedrich Schiller sagte einst: „[...] der Mensch spielt nur, wo er in voller Be-deutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ So ent-stehen sowohl für den Künstler als auch für den Zuhörer teilweise außergewöhnliche und magische Momente der Musik.

Auch Thomas Siffling ist sich über den Zustand des Flows vollkommen bewusst. Der Trompeter aus Mannheim weiß sich beim Musizieren mit Leichtigkeit in diesen trance-ähnlichen Zustand zu versetzen. Er schließt die Augen, alles um ihn herum versinkt in Stille und seine ganz eigene und völlig offene Reise in die Welt der Musik beginnt. Der Geist, das Instrument, die Melodie und der Ausdruck zerfließen ineinander während der Flow einsetzt.

Eine Thematik die den Künstler bei dem kreativen Entstehungsprozess zu seinem neuesten Album stets beschäftigt hat. Ziel war es Musik zu schreiben und zu produzie-ren welche horizontal-sphärisch, entschleunigend im Aufbau, mit Grooves unterlegt und Melodien verziert zum Eintauchen einlädt und somit ein ungeheures Maß an Ener-gie freisetzen kann. So beschreibt es Thomas Siffling: „Eine der größeren Herausfor-derung war es, eine gesunde Mischung aus Jazz-Kredibiltät aber auch Mainstream/Elektronik-Aspekten zu schaffen.“

Als finales Resultat dieser Arbeit erscheint am 21. April 2017 das neue Album von Thomas Siffling – Flow bei dem Mannheimer Label JAZZNARTS RECORDS als ers-te Auskopplung der neuen eSeries. Mit der neuen Serie beweist das Label abermals dessen moderne Ausrichtung und orientiert sich somit an großen, europäischen Vor-bildern. Jazz gilt schon immer als unkonventionelles und sich stetes neuerfindendes Genre. Bei den JAZZNARTS RECORDS eSeries finden Produktionen mit einer Kombina-tion aus Jazz und elektronischen Klangbildern platz.

Nach 15 erfolgreichen Trio-Jahren erscheint der Trompeter auf seiner neuesten Pro-duktion mit völlig neuer Quintett-Besetzung, einem modern-unkonventionell-nordisch-elektronischen Soundbild, aber der genauso gewohnt-selbstverständlichen, trompete-rischen Brillanz und Klarheit. Das bisher in seinem Trio fehlende Harmonie-Instrument wurde nun durch gleich zwei sehr stark den aktuellen Sound prägende Instrumente ergänzt. „Schon bei den ersten Proben spürte ich diese großartige Klangwolke die mich in die luxuriöse Situation brachte, mit einem größeren, musikalischen Freiraum arbeiten zu können. Keine Triozwänge die eine stetige Bereitschaft zur Präsenz vo-raussetzten. Ein sehr schönes und neues Gefühl“, so Siffling selbst.

Seinem bisherigen Credo bleibt der Trompeter aber auch bei dem neuesten Werk treu: Es soll nachvollziehbarer Jazz entstehen. Sowohl die Jazzliebhaber als auch die gelegentlichen Musikkonsumenten haben die Möglichkeit etwas zu entdecken. Sei es ein einfaches mitwippen, beiläufiges Zuhören oder gar das vollkommene fallenlassen in der Musik und somit da Erreichen des völligen Bei-sich-seins, alles ist möglich.

Seine musikalischen Mitstreiter sind keineswegs Unbekannte in der internationalen Musik- und Jazz-Szene. Zum einen Alex Gunia an der Gitarre und dem Sounddesign. Der gebürtige Kölner sorgte u.a. mit seiner Jazz-Rock-Band Matalex national und in-ternational für Aufsehen. Zwischen 2007 und 2012 lebte, lehrte und arbeitet er in Oslo und ist somit für Siffling eine wichtige Referenzperson in Bezug auf den neuen Bandsound. Konrad Hinsken ist der jüngste im Flow-Quintett. Der Pianist und Hochschul-dozent arbeitet neben dem Nationaltheater Mannheim auch für einige TV-Formate, unter anderem mit Xavier Naidoo. Am Bass findet sich Dirk Blümlein, Teil der deut-schen Kult-Brit-Pop-Band Fools Garden und schon unzählige Jahre in ganz Europa tätig, ein langer Weggefährte und Freund Sifflings. Zu guter Letzt noch Christian Huber am Schlagzeug, einer der gefragtesten Musiker des Rhein-Neckar-Deltas und absolu-ter Garant für groovende und innovative Drum-Sounds, sowohl auf der akustischen als auch auf der elektronischen Ebene. Nach etlichen Probesessions wurde so die absolute Wunschbesetzung für den Bandleader zusammengestellt.

Entstanden ist ein Album welches einer geheimnisvollen und verwobenen Aura ähnelt. Ein zeitgemäßer Jazz welcher auch fernab des klassischen Publikums, unserer Meinung nach, Gehör finden wird. Flow führt nicht nur die interpretierenden Musiker in einen besonderen Zustand, nein, dies kann auch mit dem Zuhörer geschehen. Eine musikalische Erfahrung wie sie spannender nicht sein könnte. Genießen Sie das persönliche Entdecken des Flow-Gefühls und viel Vergnügen mit der neuesten JAZZNARTS RECORDS eSeries.