Samstag, 30. April 2016

Neues Altes von Wolfgang Niedecken's BAP

Abbildung: Universal Music

Der Kölner Musiker, Autor und bildender Künstler zeigt sich in diesem Jahr von seiner aktivsten Seite. Bereits Anfang des Jahres veröffentlichte er mit Niedeckens BAP, wie die Band seit 2014 wieder heißt, das 18. Studioalbum der Band: ein gelungener Auftakt zum 40. Jubiläumsjahr der 1976 gegründeten Band. Das Bandjubiläum ist ein willkommener Anlass, um mit einem Album der beliebtesten Lieder Rückschau zu halten und diese auf einer großen Jubiläumstournee den Fans einmal mehr live darzubieten (über 39 Termine bis Ende November). Wie gut die Songs von Wolfgang Niedecken sind, davon kann man sich auch ab dem 12. April in der preisgekrönten TV-Show „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ überzeugen, bei der Wolfgang Niedecken mit von der Partie ist.

Zum 40-jährigen Bandjubiläum von BAP erscheint am 6. Mai 2016 die Karriere-Retrospektive „Die beliebtesten Lieder 1976- 2016“. Die Standardausgabe besteht aus einer Doppel-CD (respektive zwei Doppel-Vinylausgaben) mit insgesamt 30 Songs von „Wahnsinn“ (1976) bis „Alles relativ“ (2016). Wolfgang Niedecken: „Die Auswahl der „Beliebtesten Lieder“ war ein Luxusproblem, denn längst nicht alle haben auf die beiden Tonträger gepasst. Ich habe mich bemüht objektiv zu sein, um einen Querschnitt zusammenstellen, der auch Leuten, die uns gegebenenfalls nach den 80ern aus den Augen verloren haben, den Wiedereinstieg erleichtert.“

Dienstag, 26. April 2016

Ausstellung und Katalog: "Ich kenne kein Weekend"

Aufbau der Ausstellung „Richtkräfte `74“
Foto: Archiv Block

"Ich kenne kein Weekend - Aus René Blocks Archiv und Sammlung" bis 5. Juni 2016 im Österreichischen LENTOS Kunstmuseum Linz.    Die Ausstellung widmet sich dem interdisziplinären Wirken des Berliner Galeristen und Ausstellungsmachers René Block. Als früher Förderer von intermedialer Kunst, Fluxus und Happening hat Block maßgeblichen Anteil an der Neo-Avantgarde. Als Initiator und Leiter zahlreicher Biennalen weltweit schrieb er eine einzigartige Geschichte des Aufspürens, Zeigens, Sammelns und Ausstellens moderner Kunst. Mit der legendären Ausstellung Neodada, Pop, Décollage, Kapitalistischer Realismus in seiner Berliner Galerie präsentierte Block in den 1960er-Jahren damals noch unbekannte Künstler wie Joseph Beuys, Nam June Paik, Sigmar Polke oder Gerhard Richter.
Die Ausstellung im LENTOS zeigt Kunstwerke und Lieblingsstücke aus seiner kuratorischen Arbeit seit 1964 sowie Materialien, Dokumente, Fotografien und Filme aus dem Archiv Block. Darüber hinaus sind Kunstwerke zu sehen, die anlässlich zahlreicher Ausstellungsprojekte entstanden sind.
Eine Ausstellung des Neuen Berliner Kunstvereins in Kooperation mit der Berlinischen Galerie und dem LENTOS Kunstmuseum Linz. (KuratorInnen: Marius Babias und Stella Rollig)
Köllefornia informiert: Sehr empfehlenswert ist der Ausstellungskatalog "Ich kenne kein Weekend". Mit
Ausstellungsprojekte, Texte und Dokumente seit 1964, Publikation zur Ausstellung im LENTOS Kunstmuseum Linz, 18.3.-5.6.2016, Verlag der Buchhandlung Walther König, 525 Seiten, s/w Abbildungen, tw. dt./entl., ISBN 978-3-86335-811-2, 22 x 30 cm, Preis 29,50 EUR.

Samstag, 16. April 2016

Kölner Verlag bringt seine Kunstreihe "Salon" erneut auf dem Markt

Foto: Lydia Tress

Gerhard Theewen (rechts, mit Horst Tress) hat sich nach Jahren der Abstinenz dazu entschlossen, sein Magazin SALON erneut auf dem Kunstbuchmarkt zu verbreiten. Die bereits von 1977 bis 1983 veröffentlichte Publikation wird wie vor 33 Jahren, in schlichtem Schwarz-Weiß erscheinen. Das damalige Logo, das von einem Schildermaler gestaltet wurde, ziert wie damals, auch die künftigen Ausgaben. Sammlern sei hiermit geraten diese Hefte kostengünstig zu abonnieren. Die ersten 100 Besteller erhalten als Prämie, die Grafik "BLINDE NUSS", DIN A 2, von Marcus Neufangr (rückseitig signiert und nummeriert).

Kontakt: Gerhard Theewen, Am Wassermann 36, 50829 Köln, Telefon +49 (0)221 499 58 22, mail@salon-verlag.de Internet: http://www.salon-verlag.de/