Freitag, 19. Mai 2017

Zum Thema Liebe: "Blicke zählen mehr als tausend Worte"

Abbildung: Loveprototo

Im Namen der Liebe. In der Pupille ist dezent das Wort "Love" in glühendem Rot versteckt. Ein Zeichen, das man die Liebe fest im Blick haben sollte. Ein Bild, das nicht nur zum Valentinstag seine Berechtigung hat, denn Liebe wird überall dringend benötigt. Diesen Gerahmten, 30 x 40 cm großen, handsignierten Druck von Horst Tress, gibt es ab sofort bei http://shop.loveprototo.com/Horst-Tress-ohne-Titel

Horst Tress ist seit 1989 Herausgeber vom Magazin Köllefornia. Seit vier Jahren gibt es Köllefornia online. Die 100 Printausgaben erschienen teilweise mit Original-Beilagen bildender Künstler. Darunter Klaus Staeck, Ben Vautier, Karlheinz Stockhausen, Sylvia Witt, Peter Gilles und vielen anderen mehr.


Wer mehr über den Schöpfer des oben abgebildeten Werkes erfahren möchte, kann bei Wikipedia nachlesen:  http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Tress

Dienstag, 9. Mai 2017

Monika Geier "Alles so hell da vorn"

Abbildung: Ariadne

Monika Geier "Alles so hell da vorn", Ariadne Verlag, 352 Seiten, 9,99 EUR, ISBN 978-3867542234    In einem Frankfurter Vorstadtbordell empfängt eine junge Hure einen Freier, einen ihrer Stammkunden. Nichts weist darauf hin, dass sich dieses Zusammentreffen irgendwie von den bisherigen unterscheiden wird. Man geht aufs Zimmer. Kommt zur Sache. Dann schnappt sie sich seine Kanone, schießt ihn ­nieder und ergreift die Flucht. Knallt gleich noch einen der Zuhälter ab, kassiert sein Smartphone, nimmt seinen Wagen und fährt los. Sie weiß genau, wo sie hinwill.
Köllefornia informiert: Monika Geier, 1970 in Ludwigshafen geboren, machte eine Ausbildung zur Bauzeichnerin, dann zur Diplomingenieurin für Architektur. Gleich für ihren Debüt-Kriminalroman "Wie könnt ihr schlafen" wurde Monika Geier im Jahr 2000 mit dem Marlowe ausgezeichnet, dem Krimipreis der Raymond-Chandler-Gesellschaft. Vielen gilt sie als eine der besten deutschsprachigen Genre-Autorinnen überhaupt. Ihre Bettina-Boll-Serie erschien zuerst bei Ariadne, dann auch in diversen Lizenzausgaben und ist jetzt wieder ganz exklusiv bei Ariadne. Monika Geier ist inzwischen Mutter von drei Jungs, freie Künstlerin und Schriftstellerin. Sie lebt nach wie vor in der Pfalz, wo sich auch ein Teil der Handlung ihrer raffinierten Kriminalromane abspielt.

Montag, 8. Mai 2017

Federico Inverni "Das Opfer Null"

Abbildung: Penguin

Federico Inverni "Das Opfer Null", Penguin Verlag, 448 Seiten, 10,- EUR, ISBN 978-3-328-10091-1    Seit dem Tod seiner Familie ist für den ehemaligen verdeckten Ermittler Lucas nichts mehr, wie es war. Er isst nicht, er schläft nicht, er empfindet nichts. So muss sich die ewige Dunkelheit anfühlen. Doch dann tötet ein Serienmörder vier Frauen, und die Polizei ist auf Lucas' Hilfe angewiesen. Denn niemand kann Tatorte so gut lesen wie er. Gemeinsam mit der jungen Psychiaterin Anna entwickelt er ein Täterprofil, scheint den Killer allmählich zu durchschauen. Aber dann wird die Mordserie unterbrochen. Etwas muss geschehen sein. Und Anna beginnt, Lucas zu hinterfragen. Denn auch sie hat in ihrem Leben schon in viele Abgründe geblickt.
Köllefornia informiert: Federico Inverni ist das Pseudonym eines italienischen Autors, „Das Opfer Null“ ist sein erster Roman. Um sein Buch für sich selbst sprechen zu lassen, hat er sich entschieden, anonym zu bleiben.

Samstag, 6. Mai 2017

Neue empfehlenswerte Bücher bei Piper

Abbildungen: Piper

L. S. Hilton "Domina", Piper Verlag, 400 Seiten, 15,- EUR, ISBN 978-3-492-06052-3    Judith Rashleigh hat ihr Ziel erreicht: den Aufstieg von der machtlosen Assistentin eines Auktionshauses zur international erfolgreichen Kunsthändlerin. Zwar ist sie dabei über Leichen gegangen, aber ihr neues Leben als begehrte Galeristin in Venedig ist genau das, wovon sie immer geträumt hat. Und die pikanten Dienste, die hinter den verschlossenen Türen der High Society angeboten werden, sind ganz nach Judiths Geschmack. Doch schon bald wird ihre Vergangenheit sie einholen – und einmal mehr spielt Judith Rashleigh mit dem heißen, zügellosen Feuer.
Köllefornia informiert: L.S. Hilton wuchs in Nordengland auf, studierte Englische Literatur in Oxford und anschließend Kunstgeschichte in Paris und Florenz. Danach zog es sie nach Key West, New York, Paris und Mailand, wo sie als Journalistin, Kunstkritikerin und Rundfunksprecherin arbeitete. Vor Kurzem ist sie nach England zurückgekehrt. Sie lebt mit ihrer Tochter in London.

Hanni Münzer "Die Akte Rosenthal 2", Piper Verlag, 544 Seiten, 9,99 EUR, ISBN 978-3-492-30964-6    ROM: Der Papst tritt überraschend zurück, seine Motive lässt er im Unklaren. Sofort sprießen in Rom die wildesten Gerüchte. Spekulationen über Geschäfte der Vatikanbank, Erpressung und Missbrauch machen die Runde. Ein gefundenes Fressen für die Medien. Der neue Papst sieht sich einer schier unlösbaren Aufgabe gegenüber. Er nimmt den Kampf auf, stößt auf die weltumspannende Verschwörung eines Wirtschaftssyndikats – und bringt sich damit in Lebensgefahr.
NÜRNBERG: Lukas erhält völlig unerwartet ein Angebot aus dem Vatikan. Während er über seine Rückkehr nach Rom nachdenkt, treten gleich zwei interessante Männer in das Leben seiner Zwillingsschwester Lucie. Beide kämpfen um sie. Bald muss sie sich fragen, ob einer von ihnen ein falsches Spiel mit ihr treibt.
Lukas’ Frau Magali verstrickt sich durch das Erbe ihrer Mutter in dunkle Machenschaften, aus denen es scheinbar kein Entkommen gibt. Und sie sorgt sich um ihre Ehe – sie weiß, Lukas hat seine Jugendliebe Rabea nie vergessen.
MÜNCHEN: Jules Lafitte ist gezwungen, vor dem Terroristen Yussuf unterzutauchen. Quer durch Europa jagt er Beweisen nach, um sich endgültig von seiner Vergangenheit zu befreien.
Keiner der fünf ahnt, dass sie ins Visier eines gefährlichen Gegners geraten sind – denn alle Ereignisse sind miteinander verknüpft. Und am Ende führen alle Wege nach Rom.

Roberta De Falco "Schuld vergisst nicht", Piper Verlag,
320 Seiten, 10,- EUR, ISBN 978-3-492-31106-9    Endlich hat Commissario Benussi seinen Kriminalroman zu Ende geschrieben. Und er weiß auch schon, wie er sein Meisterwerk der Verlagswelt präsentieren wird. Bei einer Feier für den Schriftsteller Ivo Radek will er sein Manuskript dessen Agentin schmackhaft machen. Doch dann wird der Preisträger schwer verletzt in der Bibliothek gefunden. Jemand trachtet dem Autor nach dem Leben. Benussi ermittelt in der Triester Literaturszene, zu der er selbst so gern gehören würde. Bald wird klar: Den 90-jährigen Schriftsteller umgibt ein dunkles Geheimnis, das seine Schatten bis in die Gegenwart wirft.
Köllefornia informiert: Roberta De Falco ist das Pseudonym einer erfolgreichen Drehbuchautorin, die mit den Großen des italienischen Kinos zusammengearbeitet hat. Sie lebt in Triest, Rom und Orvieto.

Julian Schnabel in Aschaffenburg

Abbildung: Katalog / Geuer & Geuer

Julian Schnabel in der Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg. Er gilt gilt als ein Multitalent und Shootingstar der Kunstszene. 1981 war er der jüngste Künstler, der seine Kunst neben Pablo Picasso, Francis Bacon, Gerhard Richter, Georg Baselitz, Sigmar Polke und Markus Lüpertz an der Royal Academy in London ausstellte. Als einer der gefragtesten Künstler in den USA, zählt Schnabel neben Jean-Michel Basquiat und Keith Haring zu den Hauptvertretern des amerikanischen Neo-Expressionismus.

Der Ausstellungstitel „Palimpsest“ verweist auf den Vorgang des Wiederbeschreibens von zuvor gereinigten Manuskriptseiten, ein in der Antike übliches Verfahren. Julian Schnabel ist ein Visionär, der stetig – in Anlehnung an seine Gemälde – überraschende Drucktechniken und Materialien ausprobiert. Seine Radierungen, Collagen und Lithographien finden sich auf den unterschiedlichsten Trägermaterialien gedruckt: auf Samtstoff genauso wie auf Weltkarten. Er bearbeitet die Bilder mehrfach digital, zieht Ausschnitte groß auf, bemalt oder beschreibt sie wieder, verschiebt nochmal die Schichten und Schnipsel, ist am Schneidetisch gleichzeitig Maler und in gewisser Weise auch Regisseur. In Frankfurt am Main hängt im Foyer des Opernturms sein riesiges Gemälde „Ahab“.

Laufzeit der Ausstellung bis zum 11. Juni 2017

Mittwoch, 3. Mai 2017

Und niemand soll dich finden

Abbildung: Heyne

Mary Higgins Clark und Alafair Burke "Und niemand soll dich finden", Heyne Verlag, 368 Seiten, 19,99 EUR, ISBN 978-3-453-27107-4    Fünf Jahre ist es her, dass Amanda Pierce unmittelbar vor ihrer Hochzeit verschwand – und nie mehr auftauchte. Hatte sie plötzlich Angst vor der Ehe bekommen, oder wurde sie Opfer eines Verbrechens? Amandas Mutter ist überzeugt davon, dass der Bräutigam sie auf dem Gewissen hat. Auf ihr Drängen hin nimmt sich Laurie Moran, die sich als TV-Journalistin auf Cold Cases spezialisiert hat, des Falls an. Und sticht mit ihren Recherchen in ein Wespennest: Denn nicht nur der Bräutigam ist suspekt. Auch seine jetzige Ehefrau, ausgerechnet Amandas frühere beste Freundin und Trauzeugin, benimmt sich merkwürdig. Und was hat die Schwester zu verbergen, die offensichtlich zerrissen war vor Eifersucht? Je tiefer Laurie sich in den Fall gräbt, desto mehr Verdächtige tauchen auf. Nur Amanda bleibt verschwunden.
Köllefornia informiert: Mary Higgins Clark, geboren 1928 in New York, wuchs in der Bronx auf. Ihr Vater starb, als sie kaum elf Jahre alt war. Die Mutter zog sie und ihre beiden Brüder allein groß. Nach der Highschool machte sie eine Ausbildung zur Sekretärin und war drei Jahre in einer Werbeagentur tätig, bevor sie das Reisefieber packte und sie ab 1949 als Stewardess für PanAm arbeitete. Ein Jahr später heiratete sie ihren Nachbarn Warren Clark. Kurz nach ihrer Hochzeit begann sie, Erzählungen zu schreiben. Sie verkaufte die erste im Jahr 1956 für einhundert Dollar an eine Zeitschrift. Nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemanns im Jahr 1964 verfasste sie bald ihr erstes Buch, einen biographischen Roman über George Washington. Sie schrieb immer morgens zwischen fünf und sieben Uhr, bevor die fünf Kinder zur Schule mussten. Der erste Kriminalroman, „Wintersturm“, aus dem Jahr 1975 bedeutete einen Wendepunkt in ihrem Leben und in ihrer Karriere: Er wurde zum Bestseller. Neben dem Schreiben studierte sie Philosophie und schloss 1979 ihr Studium mit »Summa cum laude« ab.

Alafair Burke ist Dozentin für Strafrecht an der Hofstra Law School. Sie war lange als Deputy District Attorney tätig. Ihr Beruf inspirierte sie dazu, Kriminalromane zu schreiben, u.a. die New-York-Times-Bestsellerserie um Ellie Hatcher. Sie ist die Tochter von James Lee Burke und lebt in New York. Für Dennis Lehane zählt sie zu den "besten jungen Krimischriftstellern".