Samstag, 16. April 2016

Kölner Verlag bringt seine Kunstreihe "Salon" erneut auf dem Markt

Foto: Lydia Tress

Gerhard Theewen (rechts, mit Horst Tress) hat sich nach Jahren der Abstinenz dazu entschlossen, sein Magazin SALON erneut auf dem Kunstbuchmarkt zu verbreiten. Die bereits von 1977 bis 1983 veröffentlichte Publikation wird wie vor 33 Jahren, in schlichtem Schwarz-Weiß erscheinen. Das damalige Logo, das von einem Schildermaler gestaltet wurde, ziert wie damals, auch die künftigen Ausgaben. Sammlern sei hiermit geraten diese Hefte kostengünstig zu abonnieren. Die ersten 100 Besteller erhalten als Prämie, die Grafik "BLINDE NUSS", DIN A 2, von Marcus Neufangr (rückseitig signiert und nummeriert).

Kontakt: Gerhard Theewen, Am Wassermann 36, 50829 Köln, Telefon +49 (0)221 499 58 22, mail@salon-verlag.de Internet: http://www.salon-verlag.de/

Dienstag, 3. März 2015

Kunst für Alle in Berlin

Abbildung: Akademie der Künste, Berlin

"Kunst für Alle - Multiples, Grafiken, Aktionen aus der Sammlung Staeck"    Was der Künstler, Verleger, Zeitzeuge, Sammler Klaus Staeck hier erstmals umfassend ausstellt, entwirft ein Panorama der Kunst seit den 60er Jahren und der gesellschaftspolitischen Geschichte der Bundesrepublik. Wie eine Collage sind in direkter Zusammenschau mehr als 300 Multiples und Grafiken zu sehen, darunter einige der berühmtesten Objekte der Auflagenkunst, mit der Künstler wie Joseph Beuys, Hanne Darboven, Daniel Spoerri, Horst Tress, Wolf Vostell und viele andere seit den 1960er Jahren die Regeln des Marktes unterliefen. Postkarten und Plakate zu politischen Aktionen, Rauminszenierungen und Material-Tableaus zu den einfallsreichen Initiativen der Selbstorganisation, von der anarchisch ausufernden „Intermedia ‘69“ über alternative Kunstmessen bis zur 3. Bitterfelder Konferenz 1992, dokumentieren die Veränderung der Kunstwelt durch die Künstler selbst. Ästhetisch überaus reichhaltig entfaltet sich, Fantasie und Gedanken befreiend, die Vision einer für alle rezipierbaren, Ideen stiftenden Kunst im Dialog mit der Zeit.
Die Ausstellung und das Veranstaltungsprogramm wurde gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung. Die Eröffnung findet am Dienstag, den 17. März, um 18 Uhr in der Akademie der Künste, Hanseatenweg, statt. Dauer der Ausstellung bis zum 07. Juni 2015.